María Dueñas Fernández professionelle Geigerin klassische Musik

"Ein Stern ist geboren" .- Codalario

Im September 2019 von Musical America zum ‘Artist of the Month’ gekürt, gehört María Dueñas zu den aufstrebenden Geigerinnen ihrer Generation. Anlässlich ihres Debüts mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Marek Janowski in der Saison 2019/20 hob Daily California Dueñas‘ technische Fertigkeiten und musikalische Sensibilität hervor, die „das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann ziehen“. Erste öffentliche Erfolge feierte Dueñas als 1. Preisträgerin des Zhuhai Mozart International Violin Competition (China 2017) und des Vladimir Spivakov International Competition (Russland, 2018), mit daraus hervorgehenden Engagements unter der Leitung von Vladimir Spivakov. Weitere Wettbewerbserfolge waren der 1. Preis beim Yankelevitch Wettbewerb (Russland, 2018), Grand Prix und Sonderpreis für die beste Interpretation einer Solo-Sonate beim G.P.Telemann Wettbewerb (Polen, 2017), 1. Preis in der Luigi Zanuccoli International Violin Competition (Italien, 2017) sowie der Prinz-von-Hessen-Preis der Kronberg Academy 2017 als junge Geigerin mit dem größten Entwicklungspotential. In der Klasse des anerkannten Pädagogen Prof. Boris Kuschnir studiert Dueñas seit 2016 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie an der Kunstuniversität Graz. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete María Dueñas als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds aus und stellt ihr seither eine Violine von Nicolaus Gagliano, Neapel 17?4, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland leihweise zur Verfügung. Geboren in Granada, Spanien, im Dezember 2002, begann Dueñas ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren, debütierte etwas später mit A. Marcon und zog nach der Auszeichnung der "Juventudes Musicales" Competition und mit Unterstützung durch das Wardwell scholarship der Humboldt Foundation, des AIE sowie des Farben-Fachgeschäfts Kolmer nach Deutschland, wo sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden studierte. Trotz ihres jungen Alters konzertierte Dueñas bereits in einigen der großen Konzerthäuser; mit 15 Jahren debütierte sie im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit dem Bruno Walter Symphonieorchester und J.Martin Händler. Vladimir Spivakov lud sie ein in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia aufzutreten. Darauffolgende Konzerte spielte sie bisher u.a. mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia, den Moscow Virtuosi, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Lahti Symphony Orchestra unter Dima Slobodeniouk, dem Kammerorchester Madrid, dem Dresdner Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie, dem Siberian Philharmonic Orchestra, in Konzerthäusern wie dem Auditorio Nacional in Madrid, der Auditori de Barcelona und in der Berliner Philharmonie. Ihr Debüt in der Elbphilharmonie dokumentierte die Deutsche Stiftung Musikleben auf der CD „So klingt die Zukunft“. María Dueñas ist bei den großen Festivals zu erleben: beim internationalen Festival Arts Square in St. Petersburg, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Lech Festival, auf Schloss Elmau im Duo mit Itamar Golan sowie beim Colmar International Festival im Rahmen einer Hommage an Claudio Abbado. 2017 von der Verbier Festival Academy zum student-in-residence auserkoren, kehrte sie zwei Jahre später für ihr Rezital-Debüt mit Ken Noda zurück und wurde von der Presse als „Wunderkind, das das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck verzaubere“ (Le Figaro), gefeiert. Über das Geigenspiel hinaus widmet sich María Dueñas mit großer Leidenschaft der Kammermusik und der Komposition. Zuletzt wurde sie beim Jugend-Kompositionswettbewerb „Von fremden Ländern und Menschen“ für ihr Werk "Farewell" ausgezeichnet. Auch als Mitglied und Begründerin des Hamamelis Quartetts wurde sie mehrmals geehrt, so im Rahmen einer Kooperation mit Jeunesses Musicales Wien, und mit dem 1. Preis beim Fidelio Kammermusikwettbewerb (Wien, 2017). Jordi Cervelló (*1935 in Barcelona) widmete ihr mehrere Solo-Werke, die María Dueñas eigens in Barcelona zur Uraufführung brachte, zuletzt sein Stück "Milstein Caprice". Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen ihre Debüts mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck, Rezitale mit Itamar Golan, Evgeny Sinaisky und Robert Kulek, Auftritte mit Michael Sanderling und dem Luzerner Sinfonieorchester, eine Wiedereinladung des St. Petersburg Symphony Orchestra unter Vassily Sinaisky, ihr Debut mit dem Luxembourg Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Gimeno sowie die Aufführung des Violinkonzerts von Beethoven mit der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski sowie das Neujahrskonzert 2020 mit dem Estonian National Symphony Orchestra. María Dueñas spielt auf Instrumenten von Nicolò Gagliano von 17?4 und Guarneri del Gesù „Muntz“ von 1736. Beide Violinen sind Leihgaben der Deutschen Stiftung Musikleben bzw. der Nippon Music Foundation.